Kambodscha

KAMBODSCHA liegt im Süden der Indochinesischen Halbinsel. Im Norden wird das Land von Thailand und Laos, im Osten und Norden von Vietnam und im Südosten vom Golf von Thailand begrenzt.

Der Mekong teilt das Land in einen West- und einen Ostteil. Der Kernraum besteht aus einer Tiefebene mit dem Tonle-Sap-See als Mittelpunkt. Um diese Tiefebene ziehen sich halbkreisförmig Gebirgszüge.


Sehenswert:


Die Hauptsehenswürdigkeit Kambodschas ist zweifellos die Tempelstadt Angkor. Sie war zwischen 802-1431 die Hauptstadt des Khmer Reiches. Die Tempelruinen der Stadt erstrecken sich auf über 500 qkm zwischen der fruchtbaren Tiefebene des Tonle-Sap-Sees und höher gelegenen Waldgebieten. Die Tempelstadt war für die in den Khmer-Königen wieder geborenen Götter angelegt und symbolisiert den mythischen Berg Meru der Hindukultur als Zentrum der Welt. Mittelpunkt von Stadt und reich war der im 12. Jahrhundert errichtete Tempel Angkor Wat, der dem Hindugott Vishnu geweiht war. Um 1200 enstand Angkor Thom mit dem Tempelberg Bayon als buddhistisches Heiligtum.
Im Jahr 1431 wurde die Stadt von den Siamenesen erobert und zerstört und geriet danach in Vergessenheit. Erst vor 130 Jahren später wurde die völlig vom Urwald überwucherte Stadt von dem Franzosen Henri Mouhot wieder entdeckt. Bis heute kämpfen Wissenschaftler aus allerwelt darum, den Verfall der Runinen aufzuhalten und dieses einzigartige Kulturdenkmal der Nachwelt zu erhalten.

Die Tempelanlage Ankor ist mit dem Flugzeug erreichbar.


Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Haupstadt Phnom Penh an der Mündung des Tonle Sap in den Mekong. Die Stadt zeichnet sich durch eine eigentümliche Mischarchitektur aus französischem Kolonialstil des 19. Jahrhunderts und fernöstlichen Stadtbezirken. Einen Besuch der zahlreichen bunten Straßenmärkte vermittelt einen Eindruck vom täglichen Leben in Kambodscha.